AFRIKAMERA 2021: Urban Africa, Urban Movies - Youth & Youth Culture

Genre : Festival | Berlin

From monday 15 to sunday 21 november 2021

Times : 00:00
Principal country concerned : Column : Cinema/tv

AFRIKAMERA 2021: Urban Africa, Urban Movies - Youth & Youth Culture is part of a four-year festival focus on contemporary urban cinema from Africa. After "Politics & Revolution" in 2020, the focus in 2021 will be on "Youth & Youth Culture", followed by "Migration & Diaspora" (2022) and "Future & Utopias" (2023).

The urbanisation of the continent has been taking place extremely rapidly since the last quarter of the 20th century with a majority young urban population - depending on the country with a population share of about 40 to 50 %.

Last but not least, urban youth cultures in African cities are the subject of interest for young African filmmakers: New pop subcultures such as kwaito, zouglou or varieties of African hip-hop are finding their way into filmmaking - on the level of the soundtrack or as the subject of their stories.

This year's selection of around twenty current feature films and documentaries focuses on productions that deal with current youth and pop cultural phenomena in Africa's metropolises and make them the subject of their stories.

Preference will be given to films that are still underrepresented at international festivals, including Berlin premieres and German premieres.

In cooperation with the Heinrich Böll Foundation, AFRIKAMERA presents a special programme on hip-hop culture in Senegal. The author and director Fatou Kandé Senghor has created Walabok (Senegal 2021), a 30-part series centred on the talented Mossane, who strives for a career as a rapper despite many obstacles. The screening of three selected episodes will be followed by a talk with the director.


AFRIKAMERA at the Humboldt Forum

As part of its 14th edition, the film festival team is presenting a programme at the Humboldt Forum for the first time, combining screenings, audience talks, intercultural film education, a VR lounge and a "Ciné-Slam".

Alex Moussa Sawadogo, artistic director of AFRIKAMERA, is also the director of the film festival FESPACO in Burkina Faso, one of the most innovative film nations on the African continent. For the opening, the slammer Doueslik and two musicians will therefore interpret and present film sequences from 50 years of Burkinabe cinema with live music and poetry in a new guise - a "Ciné-Slam" as a German premiere.

The documentary Rumba Rules, New Genealogies by David N. Bernatchez and Sammy Baloji (DR Congo, Canada, Belgium 2020) portrays the work of the Brigade Sarbati Orchestra, which consists of more than 30 musicians and is now in its fifth generation of bringing the nightlife in Kinshasa to a boil. German premiere

#LANDoftheBRAVEfilm (Namibia 2019), a cop thriller by German-Namibian director Tim Huebschle follows police officer Meisie Willemse as she investigates a serial killer. In the process, she is confronted with a dark secret from her past that offers insights into the difficult coexistence in post-colonial society.


AFRIKAMERA - CURRENT CINEMA FROM AFRICA

The festival AFRIKAMERA - CURRENT CINEMA FROM AFRICA is an initiative of the association toucouleur e.V., an association of German and African cultural workers, which promotes intercultural dialogue between Africa and Germany.

AFRIKAMERA has been taking place in Berlin since 2008 with an annually changing thematic focus and sees itself as a platform for current African cinema in the capital. In order to present African cinema in all its diversity, AFRIKAMERA cooperates with the major African film festivals from Marrakech to Durban.

AFRIKAMERA - Current Cinema from Africa is under the patronage of Dr. Uschi Eid.

AFRIKAMERA 2021: Urban Africa, Urban Movies - Youth & Youth Culture is funded by: Open Sector Funding for Festivals and Series (four-year) from the Senate Department for Culture and Europe. In partnership with the Heinrich Böll Foundation and the Humboldt Forum.

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AFRIKAMERA 2021: Urban Africa, Urban Movies - Youth & Youth Culture ist Teil eines über einen Zeitraum von vier Jahren konzipierten Festivalschwerpunkts zum aktuellen urbanen Kino aus Afrika. Nach „Politics & Revolution"in 2020 rückt in 2021 der Themenkomplex "Youth & Youth Culture" in den Fokus, gefolgt von "Migration & Diaspora" (2022) sowie "Future & Utopias" (2023).

Die Urbanisierung des Kontinents vollzieht sich extrem schnell seit dem letzten Viertel des 20. Jahrhunderts mit einer mehrheitlich jungen Stadtbevölkerung - je nach Land mit einem Bevölkerungsanteil von ca. 40 bis 50 %.

Nicht zuletzt sind urbane Jugendkulturen der afrikanischen Großstädte Gegenstand des Interesses junger afrikanischer Filmemacher*innen: Neue Popsubkulturen wie Kwaito, Zouglou oder Spielarten des afrikanischen Hip-Hop finden Ihren Eingang in das Filmschaffen - auf der Ebene des Soundtracks oder als Gegenstand ihrer Geschichten.

Im Zentrum der Auswahl von rund zwanzig aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen stehen dieses Jahr Produktionen, die sich mit aktuellen jugend- und popkulturellen Phänomenen in den Metropolen Afrikas auseinandersetzen und zum Gegenstand ihrer Geschichten machen.

Bevorzugt werden Filme gezeigt, die auf den internationalen Festivals noch unterrepräsentiert sind, darunter Berliner Erstaufführungen und Deutschlandpremieren.


Auswahl:

La Nuit des Rois/ Night of the Kings - Philippe Lacôte, Côte d'Ivoire, Senegal, Frankreich, Kanada 2020 - La Maca, das Gefängnis von Abidjan, mitten im Wald am Rande der Stadt gelegen, ist eines der am stärksten überfüllten in Westafrika. Einer der Insassen, der alternde und kranke Gefangene Blackbeard ist ein zunehmend umstrittener „Dangoro". Um seine Macht zu erhalten, nimmt er die Tradition des "Romans" wieder auf, eines Rituals, das darin besteht, einen Gefangenen zu zwingen, die ganze Nacht über Geschichten zu erzählen… Das bildgewaltige Epos changiert auf faszinierende Art und Weise zwischen Griotgeschichte und Fantasymärchen. La Nuit des Rois wurde von Côte d‘Ivoire als Beitrag für die Oscarverleihung 2021 in der Kategorie Bester Internationaler Film eingereicht und als einer von 15 Filmen in eine Vorauswahl der Academy of Motion Picture Arts and Sciences aufgenommen.

Souad, eine 19 Jahre alte Medizinstudentin führt ein Doppelleben. Während sie im Kreis ihrer Familie und der Gesellschaft konservativ mit Schleier auftritt, entwickelt sie auf Facebook und Instagram ein völlig anderes Bild ihrer selbst. Allmählich dringt die Realität in ihre Wunschwelt ein - bis eine Serie kleiner Zwischenfälle zu einem tragischen Ereignis führt… Das Drama SOUAD (Ägypten, Tunesien, Deutschland 2021) der ägyptischen Regisseurin Ayten Amin steht stellvertretend für die Identitätssuche von Millionen Jugendlichen im postrevolutionären Ägypten zwischen Aufbruch und islamischen Konservatismus.

In der Stadt Zinder (Frankreich, Niger, Deutschland 2021) im Herzen der Sahelzone organisieren sich junge Nigrer angesichts mangelnder Perspektiven in Banden. Diese häufig gewalttätigen Gruppen, die „Palais"genannt werden, kommen aus dem Kara-Kara-Viertel, in dem früher Leprakranke und Ausgestoßene lebten. Die in Zinder geborene Regisseurin und Aktivistin Aicha Macky kehrt zurück, um die Geschichte dieser chancenlosen jungen Menschen am Beispiel von Siniya, Bawo und Ramsess zu erzählen.


In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung präsentiert AFRIKAMERA ein Sonderprogramm zur Hip-Hop Kultur im Senegal. Die Autorin und Regisseurin Fatou Kandé Senghor hat mit Walabok (Senegal 2021) eine 30-teilige Serie kreiert, in deren Mittelpunkt die talentierte Mossane steht, die trotz vieler Hindernisse eine Karriere als Rapperin anstrebt. Nach der Vorführung von drei ausgewählten Episoden findet ein Gespräch mit der Regisseurin statt.


AFRIKAMERA im Humboldt Forum

Im Rahmen seiner 14. Edition stellt das Filmfestivalteam erstmals ein Programm im Humboldt Forum vor und vereint dabei Screenings, Publikumsgespräche, interkulturelle Filmbildung, eine VR-Lounge und einen „Ciné-Slam".

Alex Moussa Sawadogo, künstlerischer Leiter von AFRIKAMERA, ist ebenfalls Leiter des Filmfestivals FESPACO in Burkina Faso, eine der innovativsten Filmnationen des afrikanischen Kontinents. Zur Eröffnung interpretieren und präsentieren deshalb der Slammer Doueslik gemeinsam mit zwei Musikern Filmsequenzen aus 50 Jahren Filmkunst des burkinischen Kinos mit Live-Musik und Poetry in einem neuen Gewand - ein „Ciné-Slam"als Deutschlandpremiere.

Der Dokumentarfilm Rumba Rules, New Genealogies von David N. Bernatchez und Sammy Baloji (DR Kongo, Kanada, Belgien 2020) porträtiert das Schaffen des aus mehr als 30 Musiker*innen bestehenden Brigade Sarbati Orchestra, das mittlerweile in fünfter Generation in Kinshasa das Nachtleben zum Kochen bringt. Deutschlandpremiere

#LANDoftheBRAVEfilm (Namibia 2019), ein Cop-Thriller des deutsch-namibischen Regisseurs Tim Huebschle folgt der Polizistin Meisie Willemse bei ihren Ermittlungen nach einem Serienmörder. Dabei wird sie mit einem düsteren Geheimnis aus ihrer Vergangenheit konfrontiert, das Einblicke in das schwierige Zusammenleben in der postkolonialen Gesellschaft bietet.


AFRIKAMERA - AKTUELLES KINO AUS AFRIKA

Das Festival AFRIKAMERA - AKTUELLES KINO AUS AFRIKA ist eine Initiative des Vereins toucouleur e.V., eines Zusammenschlusses deutscher und afrikanischer Kulturschaffender, der sich für den interkulturellen Dialog zwischen Afrika und Deutschland einsetzt.

AFRIKAMERA findet seit 2008 mit jährlich wechselnden thematischen Schwerpunkten in Berlin statt und versteht sich als Plattform für aktuelles afrikanisches Kino in der Hauptstadt. Um das afrikanische Kino in seiner ganzen Vielfalt abbilden zu können, kooperiert AFRIKAMERA mit den großen afrikanischen Filmfestivals von Marrakesch bis Durban.

AFRIKAMERA - Aktuelles Kino aus Afrika steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Uschi Eid.

AFRIKAMERA 2021: Urban Africa, Urban Movies - Youth & Youth Culture wird gefördert von: Spartenoffene Förderung für Festivals und Reihen (vierjährig) der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Partnerschaft mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Humboldt Forum.


AFRIKAMERA 2021:

Urban Africa, Urban Movies - Youth & Youth Culture

15.-21. November 2021

Kino Arsenal: www.arsenal-berlin.de

Humboldt Forum: www.humboldtforum.org



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